„AOK PLUS Umfrage: Physiotherapie punktet durch Qualität.“

Laut Heilmittelstatistik des GKV-Spitzenverbandes hat die Bedeutung der Physiotherapie in den letzten Jahren stetig zugenommen. Im Bundesdurchschnitt erhielten die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen 55 Euro für Krankengymnastik, Manuelle Therapie und andere Heilmittel. 400 Versicherte befragte die AOK PLUS zu Service und Qualität erbrachter Leistungen.

Male physiotherapist massaging woman's back in the medical office

Hohe Qualität

Das Ergebnis lässt keinen Zweifel: Leistungen und Service der Physiotherapeuten können sich sehen lassen. Durch die Bank weg wird den Vertragspartnern eine gute Arbeit auf hohem Niveau bescheinigt. Die Praxen punkten durch die Qualität der Behandlung sowie durch Diskretion, Sauberkeit und Zuverlässigkeit. Gewissenhaft klären die Therapeuten auch auf, dass eine aktive Mitarbeit des Patienten für den Erfolg der Behandlung notwendig ist.

Gesünder und weniger Arzneien

Der Versicherte profitiert in vielerlei Hinsicht. Es geht ihm gesundheitlich nicht nur besser, er braucht auch weniger Medikamente. Zwei Drittel der Befragten sagen, dass sie ihren Bedarf zurückschrauben oder Arzneien ganz absetzen konnten. Dass nahezu jeder Patient die Praxis, in der er seine Krankengymnastik erhalten hat, weiterempfehlen würde, versteht sich da fast schon von selbst.

Das gute Abschneiden der Leistungserbringer freut natürlich in allererster Linie den bei der AOK PLUS zuständigen Bereich. Als Polster zum Ausruhen will man die Lorbeeren aber nicht verstanden wissen. Um dem Anspruch „Qualität vor Quantität“ weiterhin gerecht zu werden, entstehen gemeinsam mit den Verbänden der Physiotherapie neue Ideen.

Kommentar

Das Ergebnis ist sehr erfreulich und spiegelt die stetigen Bemühungen zur Qualitätssicherung physiotherapeutischer Leistungen und Behandlungsstandards wieder. Eine hohe Qualität erbrachter Leistungen sollte auch mit einer angemessenen Vergütung einhergehen. Hier herrscht seit Jahren dringender Handlungsbedarf. Die schlechte Vergütung sowie erschwerte Rahmenbedingungen, wie z.B. die aufwendige Rezeptprüfpflicht, gefährden die flächendeckende Patientenversorgung durch den drohenden Fachkräftemangel.

 

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